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| <Neue Webseiten: März 2007> |
Erster Deutscher Kontinenz-Tag31.03.2007
Mit zeitgleich stattfindenden Veranstaltungen in allen Landeshauptstädten will die Deutsche Kontinenz Gesellschaft (DKG) am 30. Juni auf dem 1. Deutschen Kontinenz-Tag über Behandlungsmöglichkeiten bei Inkontinenz informieren. Ziel der bundesweiten Aktion ist es, Erkrankte dazu zu ermutigen, sich ihrem Arzt anzuvertrauen. Nach Angaben der DKG leiden mindestens fünf Millionen Bundesbürger an unwillkürlichem Harn- oder Stuhlabgang. Beziehe man Schätzungen zur Dunkelziffer mit ein, seien es unter Umständen sogar zehn Millionen Menschen.
[ www.Kontinenz-Gesellschaft.de ]
Lungenärzte warnen vor Tabakstudie30.03.2007
Deutsche Lungenärzte warnen ihre Kollegen vor der Teilnahme an einer von der Tabakindustrie in Auftrag gegebenen Studie zu Light-Zigaretten. Die C-Tor-Studie ("case-control-study/tobacco overview of risk") verstoße gegen den Anti-Tabak-Codex der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und des Berufsverbandes der Pneumologen (BdP). "Offenbar geht es nur darum, die leichteren Zigaretten als die unschädlicheren darzustellen", so Thomas Hering vom BdP. Ärzte seien aufgefordert worden, Patienten für die Studie beizusteuern - die Ärzte sollten dafür 340 Euro je Patient erhalten.
[ www.Lungenaerzte-im-Netz.de ]
Krebsregister in Bayern29.03.2007
Fünf Jahre nach Einführung eines flächendeckenden Krebsregisters in Bayern stehen für Brust-, Mund-, Hoden- und Schilddrüsenkrebs alle Daten bereits vollständig zur Verfügung. Die Datenfülle und Datenqualität sei mittlerweile so gut, dass Erkrankungsraten und Verlauf von Krebserkrankungen in Bayern in einzelnen Regionen zuverlässig beurteilt werden können. In Oberbayern, Niederbayern und Oberpfalz seien mit der statistisch erforderlichen Vollständigkeit von 90 Prozent sogar schon alle Arten von Krebserkrankungen erfasst, Oberfranken und Mittelfranken stehen mit jeweils 89 Prozent kurz vor der Erfüllung der Vollständigkeitsrate, erklärte der Minister. Das bevölkerungsbezogene Krebsregister Bayern registriert seit 1998 neu auftretende Krebserkrankungen. So kann festgestellt werden, ob in bestimmten Gebieten Tumorerkrankungen gehäuft auftreten. Nach einer vierjährigen Startphase mit der Hälfte der Landkreise und kreisfreien Städte werden seit 2002 alle bösartigen Neubildungen und ihre Frühformen flächendeckend in ganz Bayern anonymisiert erfasst.
[ www.Krebsregister-Bayern.de ]
Broschüre zur Früherkennung von Darmkrebs29.03.2007
In der Broschüre "Darmkrebs verhindern" der Berliner Krebsgesellschaft können Patienten sich über das von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlte Früherkennungsprogramm informieren. In der Broschüre gibt es wichtige Infos, was jeder einzelne Patient tun kann, um sein individuelles Darmkrebsrisiko zu senken.
[ www.Berliner-Krebsgesellschaft.de ]
Schuppenflechte28.03.2007
Die Versorgung von Patienten mit Schuppenflechte übersteigt in vielen dermatologischen Praxen die Grenzen der Quartals-Budgets - mit gravierenden Folgen für die Patienten. So würde die Krankheit oft verschleppt, kritisierte der Präsident der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) Professor Harald Gollnick in Berlin. "Eine Erkrankung wie Schuppenflechte hält sich nicht an Quartale", sagte er. So betrage die Compliance-Rate Umfragen zufolge nur 60 Prozent, da die Patienten wüssten, dass die verschriebenen Arzneien ohnehin nicht ausreichten. Viele Patienten brächen die Therapie daraufhin ab. "Das ist leider ein bedauerlicher Systemfehler", sagte Gollnick. Oft schreckten Ärzte wegen eines drohenden Regresses außerdem davor zurück, ihren Patienten auch bei plötzlich auftretenden schweren Krankheitsschüben zusätzliche Medikamente zu verschreiben. Schwere Fälle müssten dann oft in Kliniken weiterbehandelt werden, so Gollnick. In Deutschland leiden nach Angaben der DDG mehr als 1,6 Millionen Menschen an Psoriasis, bei über 90 Prozent verläuft die Krankheit chronisch.
[ www.Psoriasis-Leitlinie.de ]
Neues Arztportal mit Schwerpunktsuche27.03.2007
Die Website www.Praxisportal.de will es Patienten erleichtern, Ärzte mit bestimmten Schwerpunkten zu suchen. Der Basiseintrag mit Adresse und Telefonnummer kostet nichts, der eines Schwerpunktes je fünf Euro, ein ganzes Praxisportrait 19 Euro. Zudem bietet die Website Ärzten Nachrichten aus medizinischen Fachforen.
[ www.Praxisportal.de ]
Vorteile für Kranke mit Prostata-Ca in USA26.03.2007
Nach einigen häufigen Krebserkrankungen wie Brustkrebs und Prostata-Ca leben Patienten in den USA offenbar länger als in Deutschland. Erhebliche Unterschiede in den Prognosen für die Fünf- und Zehn-Jahres-Überlebensraten in beiden Ländern gibt es auch bei Gebärmutterhals- und Mundhöhlenkrebs. Das berichten Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. So leben zum Beispiel in den USA nach fünf Jahren noch 89 Prozent der Patientinnen mit Brustkrebs, in Deutschland dagegen 81 Prozent. Nach zehn Jahren ist der Unterschied noch deutlicher: Dann leben in den USA noch 82,8 Prozent der Patientinnen, in Deutschland dagegen nur noch etwa 69 Prozent. Die besonders deutlichen Unterschiede beim Überleben nach Brustkrebs sind vermutlich auch auf Unterschiede in der Beteiligung an Früherkennungsmaßnahmen zurückzuführen und weniger auf Unterschiede in der Behandlung, wie die Forscher um Professor Hermann Brenner vermuten. Mit einem neuartigen Berechnungsverfahren konnten die Forscher erstmals die Langzeit-Überlebensraten bei 23 Tumoren in beiden Ländern direkt vergleichen. Die Studie basiert auf Daten des Saarländischen Krebsregisters und eines US-Programms, das Krebsneuerkrankungen in neun US-Regionen erfasst.
[ www.Krebsregister.Saarland.de ]
Auskunft über Vertragsvielfalt25.03.2007
Die wachsende Zahl von Rabattverträgen zwischen Kassen und Herstellern macht es Vertragsärzten schwer, die Übersicht zu behalten. Das "DeutscheArztPortal" will Abhilfe schaffen und Leser tagesaktuell darüber informieren, für welche Arzneimittel Rabattverträge existieren. Bislang sind die Daten von 41 Kassen verfügbar. Darunter sind alle AOK-Landesverbände, Barmer, DAK, Techniker sowie viele Betriebskassen. Die Angaben zu Wirkstoffen und Präparaten beruhen auf Daten des Kooperationspartners Gelbe Liste Pharmaindex.
[ www.DeutschesArztPortal.de ]
Helios-Kliniken setzen auf Transparenz für Einweiser24.03.2007
Die Helios-Kliniken bieten einweisenden Ärzten, Patienten und Krankenkassen mit ihrem Qualitätsbericht detaillierte, standardisierte Fallzahlen zu wichtigen Krankheitsbildern. Die private Klinikkette stellte dazu einen Klinikführer online. Er gibt Auskunft über die Arbeit in den 24 Helios-Akutkliniken. Insgesamt betreibt Helios 55 Häuser. Die bereitgestellten Informationen auf der Internetseite gingen dabei über die gesetzlichen Anforderungen an Qualitätsberichte hinaus. "Die dargestellten Krankheitsgruppen decken ungefähr 80 Prozent des Leistungsspektrums ab". Zu den erfassten Krankheiten von Patienten gehören unter anderem Schlaganfall, Gefäßerkrankungen, Lungen- und Atemwegserkrankungen und orthopädische Krankheitsbilder. Mit dem Helios-Klinikführer können einweisende Ärzte nach drei Kriterien suchen: nach einer Klinik, einer Krankheitsgruppe oder einer Fachabteilung. Dabei werden zu den aufgeführten Fallzahlen auch die Zielvorgaben angegeben und ob diese erreicht wurden. Zudem erfahren Ärzte in vielen Fällen, ob die jeweilige Klinik bei der Sterblichkeit über oder unter dem Bundesdurchschnitt aller Krankenhäuser liegt.
[ www.Helios-Klinikfuehrer.de ]
Fern-Uni in Bremen23.03.2007
Seit Anfang 2006 bildet die Apollon Hochschule für Gesundheitswirtschaft in Bremen Studenten in Fernlehrgängen berufsbegleitend in Gesundheitsökonomie aus. Von Herbst dieses Jahres an will die Fern-Universität auch einen Studiengang für Ärzte anbieten, den Master of Health Management. Die Hochschule unterrichtet zurzeit etwa 200 Studenten, vor allem Frauen. Von Herbst 2007 an will die Fern-Uni ihr Lehrangebot mit dem Master of Health Management ausbauen. Der Studiengang sei gedacht vor allem für Ärzte, Apotheker und Naturwissenschaftler, die ihr berufliches Fortkommen mit weiteren Kompetenzen ausbauen wollen.
[ www.Apollon-Hochschule.de ]
Endoskopie - Fortbildung22.03.2007
Mittel der ersten Wahl zur Therapie bei gastroösophagealer Refluxkrankheit sind Protonenpumpenhemmer (PPI). Wie lange und in welcher Dosierung sie eingenommen werden sollten, hängt vom Schleimhautbefund in der Speiseröhre ab. Sechs von zehn Patienten mit Symptomen einer Refluxkrankheit wie Sodbrennen und saures Aufstoßen haben keine endoskopisch erkennbaren Veränderungen in der Schleimhaut der Speiseröhre. "Er wird bei nicht-erosiver Refluxkrankheit in der Standarddosierung für drei bis vier Wochen eingenommen. Danach sollte der Patient weitgehend beschwerdefrei sein, und er braucht das Medikament dann nur noch bei Bedarf", sagte der Gastroenterologe auf einer Pri-Med-Veranstaltung in Hannover. Diese interaktive Art der Fortbildung wird von Pri-Med regelmäßig in verschiedenen Städten angeboten und richtet sich vor allem an Hausärzte.
[ www.Pri-Med.de ]
Schulungen für Kinder mit Kopfschmerzen21.03.2007
Um Kinder mit Kopfschmerzen und ihre Angehörigen zu schulen, haben Wissenschaftler der Uni Kiel das MIPAS-Family-Programm entwickelt. Für die Kinder gibt es 16 Einheiten. Dabei lernen sie etwa Ursachen von Kopfschmerzen kennen oder Strategien wie das Dicke-Haut-Training gegen Kopfweh. Eltern lernen in acht Einheiten, wie sie als Mediatoren die Übungen zu Hause unterstützen können. Das Programm wird in Bergen, Berlin, Gütersloh, Kiel und Stuttgart angeboten.
[ www.Mipas-Zirkel.de ]
Pflegenavigator im Internet20.03.2007
Der AOK-Bundesverband hat einen Pflegenavigator entwickelt, der im Internet bundesweit über Pflegeeinrichtungen informiert. Angehörige von pflegebedürftigen Menschen, aber auch Ärzte können sich darin gezielt über Einrichtungen zur vollstationären Pflege, zur Kurzzeit- sowie der Tages- und Nachtpflege informieren. Die Suche ist gezielt nach Postleitzahlbezirken, aber auch nach der Art der Pflegeeinrichtung und ihrer Qualifikation möglich. Ferner bietet der Dienst Informationen über die Preise.
[ www.AOK-Pflegenavigator.de ]
Homöopathie bei Bürgern beliebt19.03.2007
Kollegen, die Homöopathie anbieten, kommen damit einem wachsenden Bedürfnis vieler Bürger entgegen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hervor. Die GfK hat im November 2006 im Auftrag des Unternehmens Biologische Heilmittel Heel 1.000 Bundesbürger über Wissen und Einstellungen zur Homöopathie befragt. Zentrales Ergebnis: Homöopathie wird immer beliebter. Für etwa 75 Prozent der Deutschen ist Homöopathie ein fester Begriff - zehn Prozentpunkte mehr als vor zehn Jahren. Heute sind der Umfrage zufolge 80 Prozent der Frauen und 67 Prozent der Männer damit vertraut. Jeder Fünfte vertraue dieser Therapieform voll und ganz. Positiv für Ärzte, die homöopathisch tätig sind: Sie können die Leistungen über einen Integrierten Versorgungsvertrag den Versicherten von fast 100 Kassen anbieten. In Kürze wird sich der Kreis auf 20 Millionen Kassenmitglieder erweitern.
[ www.DZV.de ]
Diskriminierung im Alter18.03.2007
Im Kampf gegen Diskriminierungen im Alter will das "Forum Seniorenarbeit" in Nordrhein-Westfalen Zeichen setzen. Kern der Botschaft: Diskriminierungen aufgrund des Lebensalters sind keine zu vernachlässigende Randerscheinung, sie finden alltäglich statt. Das Forum Seniorenarbeit NRW ist ein Projekt des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) in Kooperation mit dem Diakonischen Werk im Rheinland. Es wird unterstützt vom NRW-Familienministerium.
[ www.Forum-Seniorenarbeit.de ]
Herzdaten per Fernabfrage17.03.2007
Als erstes Krankenhaus in Hessen bietet das Klinikum Kassel seinen Herzpatienten eine elektronische Nachsorge an. Per Fernabfrage wird der Gesundheitszustand von Patienten mit implantierten Herzschrittmachern oder Defibrillatoren von den Ärzten im Klinikum überwacht. Mitarbeiter der Klinik fragen zu einem bestimmten Termin bei den Patienten zu Hause über das elektronische Care-Link-System die Daten ihres Schrittmachers oder Defibrillators ab. Die Patienten benötigen dazu lediglich eine Steckdose, einen Festnetzanschluss und ein spezielles Übertragungsgerät. Die Daten können per Internet abgerufen und analysiert werden - allerdings nur vom behandelnden Arzt. Anschließend werden die Daten dann am Telefon oder per E-Mail mit den Patienten besprochen. Der jeweilige Hausarzt wird zudem schriftlich über die Fernabfrage informiert. "Care Link kann die Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten stärken".
[ www.medtronic.de ]
Tumorpatienten haben Anspruch auf eine Rehabilitation16.03.2007
Die Informationskampagne für Patienten "Der zweite Atem - Leben mit Lungenkrebs" wird in diesem Jahr fortgesetzt. Erste Station war die 2. Offene Krebs-Konferenz in Düsseldorf. Dort wurde etwa angesprochen, dass Tumorpatienten Anspruch auf eine Rehabilitation haben. Die bundesweiten, von Roche Pharma unterstützten Veranstaltungen bieten auch Unterhaltung. Sie werden vom Sportreporter Dieter Kürten moderiert. Zwischendurch gibt es Ausschnitte aus einem 70-minütigen Film, der über Diagnose, Therapie und Nachsorge bei Lungenkrebs informiert. Außerdem erhalten Interessierte eine Broschüre, die beim Umgang mit der Krankheit helfen soll und Anlaufstellen nennt.
[ www.Lungenkrebszentrale.de ]
Kinder und TV14.03.2007
Zwischen dem Grad an körperlicher Aktivität und der Nutzung elektronischer Medien bestehen bei Jugendlichen klare Korrelationen. Negative Effekte auf den Bewegungsdrang Jugendlicher treten erst dann auf, wenn sie mehr als vier Stunden pro Tag Fernsehen oder Video und Computerspiele konsumieren. Ziel der Kinder-und Jugendsstudie Kiggs ist es, die Entwicklung von Kindern kontinuierlich zu verfolgen und rechtzeitig Entwicklungsauffälligkeiten und Krankheiten zu erkennen. Detailergebnisse aus der Studie hat Thomas Lampert vom Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin vorgestellt. 25 Prozent der Jungen und 17 Prozent der Mädchen im Alter zwischen elf und 17 Jahren treiben nach der Kiggs-Studie jeden Tag Sport oder sind fast täglich körperlich aktiv. Im Laufe der Adoleszenz nimmt dieser Bewegungsdrang ab. Im Alter von 17 Jahren sind nur noch 18 Prozent der Jungen und elf Prozent der Mädchen täglich körperlich aktiv. Eine besondere Problemgruppe seien Mädchen im Alter von 14 bis 17 Jahren. 30 Prozent dieser Altersgruppe treibe keinen Sport und bewege sich auch ansonsten wenig.
[ www.Kiggs.de ]
Kasse bezuschusst Flugangstseminar12.03.2007
Die AOK Niedersachsen und das Deutsche Flugangstzentrum im hessischen Nieder-Wiesen kooperieren. Als erste Krankenkasse bietet die AOK ihren Versicherten im Rahmen des Programms "AOK plus" künftig einen Rabatt auf alle vom Deutschen Flugangstzentrum angebotenen Seminare und Beratungen an. "Früher haben die Kassen ihren Mitgliedern mit Flugangst für viele tausend Euro eine Therapie bezahlt", sagte Marc-Roman Trautmann, Leiter des Flugangstzentrums zur "Ärzte Zeitung", "da ist ein Seminar bei uns weitaus billiger." Ein zweitägiges Seminar kostet 460 Euro inklusive Linienflug. AOK-Versicherte erhalten gegen Vorlage ihrer Versichertenkarte einen Rabatt von 40 Euro sowie einen Rabatt von zwei Euro auf ein Beratungsgespräch mit einem Preis von 25 Euro. Ein Last-Minute-Gespräch über 15 Minuten ist kostenfrei. Die Kooperation gilt zunächst für Kurse und Termingespräche an den Standorten Hannover und Hamburg. Sie soll in den kommenden Monaten ausgebaut werden, hieß es "Jeder dritte Mensch leidet an Flugangst. Das hat eine Allensbachumfrage ergeben", sagte Trautmann. Typische Symptome für Flugangst sind feuchte und kalte Hände, Verkrampfungen, Schweißausbrüche, Herzrasen oder Übelkeit, so die AOK. Schon Entspannungsübungen vor dem Abheben können helfen, beispielsweise durch progressive Muskelentspannung.
[ www.Flugangsthilfe.de ]
Leistungsgerechte Löhne für Frauen10.03.2007
Zum Internationalen Frauentag will der Verband medizinischer Fachberufe (VMF) gemeinsam mit Vertreterinnen der Gewerkschaft Verdi auf die Situation von Medizinischen Fachangestellten in Arztpraxen aufmerksam machen. Die Tätigkeit in Frauenberufen gilt oft als einfach und wird deshalb gering entlohnt. "Von einfachen Tätigkeiten kann bei Medizinischen Fachangestellten aber nicht die Rede sein", sagt Margret Urban vom VMF. Die rund 500.000 Medizinischen Fachangestellten würden weitgehend eigenverantwortlich arbeiten und den Praxisablauf managen.
[ www.VMF-Online.de ]
Neues Programm für Patienten mit Asthma und COPD08.03.2007
Ab 1. April gibt es für Patienten mit Asthma und COPD ein neues Disease-Management-Programm (DMP). Das haben KV und Krankenkassen vereinbart. Erste Ansprechpartner für Patienten sind Hausärzte. Sie sprechen auch die Behandlung mit ihren Facharzt-Kollegen ab. Der Vertrag sieht vor, dass Fachärzte den Hausärzten alle für die Einschreibung eines Patienten erforderlichen Infos und Befunde übermitteln, teilt die KV in Frankfurt/Main mit. "Strukturierte Einschreibeempfehlung" nennen die Vertragspartner diesen Vorgang. Ein wichtiges Ziel ist zudem das Selbstmanagement der Patienten. "Über eine Verhaltensänderung sollen bestehende Risikofaktoren reduziert werden und damit der Krankheitsverlauf günstig beeinflusst werden", so die KV. Um dies zu erreichen, sind Schulungen vorgesehen.
[ www.KV-Hessen.de ]
Durchfälle als Erstsymptom bei Polyposis05.03.2007
Rezidivierende Durchfälle und Darmkrämpfe bei jungen Menschen können erste Symptome einer familiären adenomatösen Polyposis (FAP) sein - auch wenn die oft vererbte Krankheit bislang in der Familie des Patienten noch nicht bekannt ist. Daran sollten Hausärzte denken. Denn Betroffene haben ein hohes Darmkrebs-Risiko und müssen regelmäßig koloskopiert werden. Das hohe Darmkrebs-Risiko lässt sich durch regelmäßige Koloskopien alle ein bis zwei Jahre um 80 Prozent reduzieren. Denn dabei können die Krebsvorstufen, die Polypen, entfernt werden. Unbehandelt bekommen FAP-Patienten Darmkrebs, oft bis zum 40. Lebensjahr. Trotz der kurativen Koloskopien muss bei klassischer FAP meist um das 20. Lebensjahr kontinenzerhaltend der Dickdarm entfernt werden. Bei der abgemilderten (attenuierten) FAP kann das Patienten durch regelmäßige Polypektomien oft erspart werden. Jeder dritte FAP-Patient hat eine Spontanmutation
[ www.DGVS.de | www.Familienhilfe-Polyposis.de | www.Stoma-Seite.de ]
Hamburger Kliniken vergleichen ihre Behandlungsqualität03.03.2007
Die Kliniken in der Hansestadt vergleichen ihre Behandlungsqualität in für Laien verständlicher Form im Internet. Der Hamburger Krankenhausspiegel beginnt mit einem Vergleich von vier häufigen Krankheitsbildern und soll kontinuierlich erweitert werden. Auch das Universitätskrankenhaus Eppendorf nimmt an der Internet-Veröffentlichung der Behandlungsdaten teil. Im Krankenhausspiegel können sich Patienten und Einweiser über die Ergebnisse der Behandlungen von Brustkrebschirurgie, Hüftgelenkersatz, Gallenblasenoperationen und Herzkatheteruntersuchungen in den einzelnen Kliniken informieren. Fünf weitere häufige Krankheitsbilder sollen noch im Frühjahr folgen. Die Angaben beruhen auf Daten des Jahres 2005. Im Herbst soll ein Vergleich der Ergebnisse von 2005 und 2006 möglich sein.
[ www.Hamburger-Krankenhausspiegel.de ]
Fortbildungen zu Migräne02.03.2007
Auch 2007 gibt es von MSD die Migräne-Akademie. Hochkarätige Experten bieten Fortbildungen zu den Themen Migräne und Kopfschmerzen an. Teilnehmer an den von der LÄK Bayern zertifizierten Online-Seminaren können jeweils bis zu drei CME-Punkte erwerben. 2007 gibt es noch sechs zertifizierte Vorträge. Die Migräne-Akademie ist ein Zusammenschluss von elf Ärzten aus Klinik, Praxis sowie Forschung und Lehre. Die Kollegen haben langjährige Erfahrungen in der Therapie von Patienten mit neurologischen Erkrankungen. Hauptziel ist es, Ärzte mit der Krankheit Migräne besser vertraut zu machen und durch eine praxisrelevante Fortbildung die Diagnose- und Therapiesituation zu verbessern.
[ www.Migraene-Akademie.de ]
Demenz und Schmerz01.03.2007
Lautes Stöhnen, Grimassen, Hyperventilation, geballte Fäuste - dies können bei Patienten mit schwerer Demenz Zeichen von Schmerzen sein. Mit einer neuen Schmerzskala kann man solche Symptome gut erfassen. Bei Patienten mit fortgeschrittener Demenz, die sich nicht mehr verbal äußern, lassen sich Schmerzen oft schwer feststellen - sie erhalten daher häufig auch keine Analgetika. Hilfe bei der Diagnose bietet die Analogskala "Beurteilung von Demenz bei Schmerz" (BESD). Die Skala bezieht sich ausschließlich auf Verhalten, das sich direkt beobachten lässt. Dabei werden etwa Atmung, Lautäußerungen, Gesichtsausdruck und Körpersprache anhand einer Checkliste beurteilt. Maximal sind insgesamt zehn Punkte möglich (größter Schmerz).
[ www.DGSS.org ]
Weitere Neue Webseiten in 2007
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www.BfArM.deInfos zu Arzneimittel. Ein Service durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
www.BMGesundheit.deInfos zu Patientenrechten. Ein Service durch das Bundesministerium für Gesundheit
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